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Oscar Küng

Deine Vision, meine Realität

Zentrumsentwicklung - Es ist Zeit für konkrete Schritte

Seit 25 Jahren widmet sich Buttisholz der Entwicklung seines Zentrums (siehe Chronologie). Nach umfangreichen Untersuchungen, der Ausarbeitung eines Richtplans und einer Nutzungsstrategie für das Dorfzentrum, hat der Gemeinderat in der laufenden Legislatur die Basis für die Entwicklung der Gebiete Gass, Chrüzschür und Dorfplatz verfeinert. Dabei wurde nicht nur eine umfassende Immobilienstrategie entwickelt, sondern auch Standortanalysen für die Gemeindeverwaltung, den Werkhof und die Feuerwehr durchgeführt. Die Schlüsselaufgaben der Gemeinde wurden in Einklang mit vorhandenen Studien und der Immobilienstrategie spezifischen Gebieten im Dorfzentrum zugeordnet, wodurch jetzt eine ganzheitliche Perspektive vorhanden ist und die Planung des Areals in Gang gesetzt werden kann.

Arealnutzung Dorf Nord

Das Gebiet von Gasshaus über Chrüzschür bis zum Hirschenplatz im Herzen des Dorfzentrums von Buttisholz soll eine Neugestaltung und eine zukunftsfähige Nutzung erfahren. Im Rahmen dieser Entwicklung sind folgende Elemente vorgesehen:

  • Ein zentraler Dorfplatz als Herzstück des Dorfzentrums.

  • Eine Bushaltestelle mit angemessenen Wartebereichen und einer modernen Infrastruktur für den öffentlichen Verkehr.

  • Ein Mobilitätszentrum, das Parkplätze, eine Tiefgarage, Fahrradabstellplätze, Carsharing-Angebote und somit die zentralen Elemente einer zukunftsgerichteten Mobilität umfasst.

  • Eine Gemeindeverwaltung, die den Anforderungen an zukunftsorientierte Arbeitsplätze gerecht wird.

  • Optimale Gewerbeflächen, die die Diversifizierung im Gewerbesektor fördern und zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten schaffen.

  • Wohnraum, der auf die demografische Entwicklung abgestimmt ist.

  • Öffentliche Einrichtungen wie beispielsweise Toiletten usw.

Darüber hinaus wird die Planung auch die Verkehrsinfrastruktur berücksichtigen, einschliesslich verschiedener Verkehrsknotenpunkte und Kreuzungen innerhalb des Planungsbereichs.

Die Bestellung

Im Herbst 2023 konnten wir im Gemeinderat, auf Basis der vorbereiteten Dokumente, die Ausrichtung für die Planungsteams festlegen. Hierbei ging es primär darum, einen Rahmen dafür zu schaffen, was geplant werden soll, welcher Raumbedarf besteht und auf welche Aspekte die Planungsteams besonderen Wert legen sollen. Anschliessend wurde dieser Leitfaden einer Machbarkeitsprüfung unterzogen, um die gestellten Anforderungen mit dem Machbaren abzugleichen. Zusätzlich sorgte ein erstelltes Lärmschutzgutachten dafür, dass die Auswirkungen der Arealentwicklung auf die benachbarten Gebäude sowie auf die neu zu schaffenden Wohn- und Gewerbebauten überprüft wurden. Insgesamt lässt sich erkennen, dass der Auftrag realisierbar und die Umsetzung hinsichtlich des benötigten Platzes und Raums machbar ist.

Das Variantenverfahren

Der nächste Schritt ist die Einleitung des Variantenverfahrens. Doch was bedeutet das eigentlich? Das Variantenverfahren ist ein aus dem Bau- und Zonenreglement stammender Prozess, der vorsieht, dass mindestens drei jurierbare Projektvorschläge erarbeitet und vorgelegt werden müssen. Diese Vorschläge werden dann von einer Fachjury, der Gemeinde und gegebenenfalls weiteren Fachgremien in einem strukturierten Prozess geprüft und beurteilt. Nach den Richtlinien des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) können hierfür das Wettbewerbsverfahren oder ein Studienauftrag angewandt werden. Angesichts der komplexen Situation des Projekts im Herzen des Dorfzentrums hat der Gemeinderat beschlossen, einen Studienauftrag für Generalplaner angelehnt an SIA 143 zu vergeben.

Es ist Zeit für Sichtbares

Bei meinem Amtsantritt als Gemeinderat Ressort Bau im September 2020 habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung des Zentrums voranzutreiben und gute Lösungsansätze für die Flächennutzung zu finden. Über die letzten drei Jahre hinweg ist es mir gelungen, die erforderlichen Grundsteine zu legen und in Kooperation mit dem Gemeinderat und der Verwaltung die Grundlagenerarbeitung abzuschliessen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir alle Angelegenheiten mit Blick auf die Zukunft umfassend angegangen sind, was uns ermöglicht, ausgezeichnete Lösungen für Buttisholz zu realisieren. Es freut mich, dass wir, auch nach den jüngsten Gesprächen – ob beim wir@talk mit Vertretern der Parteien und Stakeholdern aus der Gemeinde oder im separaten Austausch mit den Vorsitzenden der Mitte und der SVP – spürbare Unterstützung für die bevorstehende Planungsphase erhalten und darauf bauen können.

Nun ist es Zeit für Sichtbares. Ich freue mich sehr, dass ich als Teil der Kerngruppe für und mit Buttisholz an diesem Generationenprojekt mitarbeiten darf!


Chronologie

Die folgende Chronik fasst die Entwicklungen im Bereich der Arealentwicklung in den vergangenen 25 Jahren zusammen:

1996 - Die Gemeinde kauft das Gass- und Chrüzschür-Areal.

2000 - Der 1. Studienauftrag für die Planung im Bereich Dorf Nord wird abgeschlossen.

2002 - Das Leitbild für Verkehrs- und Siedlungsentwicklung wird entwickelt.

2005 - Die Variantenstudie für die Bushaltestellen wird aufgrund der Fahrplanrevision erstellt.

2008 - Der diplomierte Architekt ETH, Pascal Germann, erstellt freiwillig eine Studie mit dem Titel "Buttisholz Mitte - Gedanken zur Dorfentwicklung".

2009 bis 2012 - Entwicklung des Konzepts und des Richtplans für das Dorfzentrum.

2013 - Der Richtplan für das Dorfzentrum wird vom Regierungsrat genehmigt.

2014 - Die Gemeindeversammlung lehnt den Kredit für die Testplanung auf Antrag von CVP und SVP ab, spricht sich aber für die Bildung einer Arbeitsgruppe zur Zentrumsentwicklung aus.

2015 - Beginn der Zentrumsentwicklung in Buttisholz, aufgeteilt in vier Phasen, unter Einbeziehung der Bevölkerung und externer Fachgremien.

2020 - Fertigstellung von Leistbild und Nutzungsstrategie für das Dorfzentrum (Phase 3).

2021 - Erstellung Betriebskonzept für den öffentlichen Verkehr als Planungsgrundlage.

2021 - Entwicklung der Vision Werkhof aufgrund des Platzbedarfs durch den Abbruch von Chrüzschür und zur Optimierung der Prozesse.

2022 - Genehmigung der revidierten Ortsplanung inklusive Bau- und Zonenreglement durch den Regierungsrat.

2022 - Erstellung der Immobilienstrategie für Buttisholz durch den Gemeinderat.

2022 - Durchführung einer Variantenprüfung für den Werkhof mit Erweiterung Feuerwehr.

2023 - Erste Stellungnahme der Denkmalpflege zum Gasshaus.

2023 - Erstellung einer Standortanalyse für die neue Verwaltung durch den Gemeinderat.

2023 - Erstellung einer Standortanalyse für Werkhof und Feuerwehr durch den Gemeinderat.

2023 - Festlegung der Verortungsvorgaben für die verschiedenen Aufgabenbereiche der Gemeinde im Dorfzentrum durch den Gemeinderat.

2023 - Ausarbeitung der Bestellung für das Variantenverfahren durch den Gemeinderat.

2023 - Durchführung einer Machbarkeitsprüfung basierend auf der Bestellung.

2023 - Erstellung eines Lärmschutzgutachtens.

2023 - Endgültige Entscheidung zum Erhalt des Gasshauses in Absprache mit der Denkmalpflege durch den Gemeinderat.

2023 - Einsetzung einer Baukommission für die Erweiterung von Werkhof und Feuerwehr.

2024 - Erteilung des Auftrags zur Begleitung des Variantenverfahrens.

2024 - Festlegung des Variantenverfahrens - Studienauftrag für Generalplaner.



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