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Oscar Küng

Deine Vision, meine Realität

Die Politik ist träge - Es lebe die Innovationskraft der Bürgerinnen und Bürger!

Aktualisiert: 14. Mai



Wir schreiben den 23. März 2024. Hinter mir liegen zwei intensive Wochen, stark gefüllt mit politischer Arbeit, jedoch mit sehr bescheidenem Ergebnis. Mein Plan war es, in meinem heutigen Blogbeitrag die Planung des Velonetzes unseres Kantons und dessen Einfluss auf unsere Gemeinde zu thematisieren. Was mich aber mehr beschäftigt ist die Trägheit unserer kommunalen Politik.

Gemeinsame Ziele festlegen

In meinem Beruf bin ich es gewohnt weit nach vorne zu schauen und dann in Abstimmung auf ein festgelegtes Ziel zu handeln - nicht alleine, sondern in Abstimmung mit dem Kunden, der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat. Ein Ziel zu haben bedeutet, die Richtung vorzugeben, sich zu bekennen und darauf basierend den eingeschlagenen Weg zu beschreiten. Doch bereits hier stösst unsere Politik an ihre Grenzen. Ein gemeinsames Ziel zu definieren, insbesondere wenn es Innovationscharakter hat, ist dermassen schwierig, weil der Mut fehlt und man Angst hat sich festzulegen. Die Politik oder das politische Gremium könnte ja genau an diesem Ziel gemessen werden, oder es könnten Bürgerinnen und Bürger Anforderungen in den Raum stellen, die auf diesem Ziel beruhen, man könnte ein Präjudiz schaffen. Aber ohne solche langfristigen Ziele bleiben wir stehen, bewegen uns an Ort und Stelle und versinken im Sumpf des Tagesgeschäfts.

Die Innovationskraft lieg bei den Bürgerinnen und Bürgern

Somit sind Problemlösungen mit langfristiger Tragweite und im Besonderen mit innovativem Charakter in der Politik nur bedingt möglich. Es braucht die Bürgerinnen und Bürger in unserem Land, in unserer Gemeinde, die sich für die Zukunft stark machen, sich mit Engagement für ein Ziel einsetzen und den Weg für die Gemeinde beschreiten - gerne auch mit Lokalpolitikern an Bord.

Mit der Politik aber nicht durch die Politik

Unsere Gesellschaft verändert sich, unsere Umwelt verändert sich, und es ist zwingend notwendig, dass sich auch unsere Herangehensweisen, Strategien und auch unsere Politik entsprechend anpassen, um zukunftsfähige Lösungen für die kommenden Generationen zu schaffen. Die Innovationskraft liegt dabei bei den Bürgerinnen und Bürgern. Die Politik kann maximal versuchen zu ermöglichen und zu unterstützen. Die Veränderung passiert dabei nicht durch die Politik sondern höchstens mit der Politik.

Das nehme ich mit in meine politische Arbeit

Innovationen können nur bedingt innerhalb der Politik konsensfähig gemacht werden. Es braucht Macherinnen und Macher, die sich zentralen Themen annehmen und diese uneigennützig und zum Wohl der Gesellschaft vorwärtstreiben. In kleinen Schritten können wir diese Zukunftsprojekte von extern in die Politik einbinden und somit die Zukunft der Gemeinde lenken. Den Macherinnen und Machern gehört die Zukunft!




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